Reinhardt O. Hahn Schriftsteller Verleger Herausgeber
Reinhardt O. Hahn     Schriftsteller     Verleger    Herausgeber   

Essays, Beobachtungen, Kurzprosa, Literaturkritik

 

Ich freue mich auch auf Ihre Kommentare im Gästebuch. Gerne können Sie auch direkt Kontakt zu mir aufnehmen. Diese Seite aber, das Tagebuch, bleibt mir vorbehalten.

1. Ich habe mir vorgenommen darüber zu schreiben, was machen andere Autoren oder auch solche, die ich betreue und weiterführe.

2. Politische Eindrücke und Beobachtungen notiere ich in Form einer subjektiven Reportage, wie ich es von einem Tschechen kenne. Also keinen investigativen Journalismus /allein schon diese Sprachstellung für Enthüllung oder Vermutung hat mit der klassischen Aufklärung oder Reportage wenig zu tun. Man kann ja das auch zugeben und sagen, es ist der mediale Vermutungsanspruch, die selbst erteilte publizistische Vermummungserlaubnis oder die konjunktive Unterstellungsabsicht.

3. Keine Noitzen oder Einträge über Krankheiten und andere Epidemien.

4. Jede Woche mindestens einen Eintrag, um somit Facebook und andere "Social-Media" zu entlasten.

5. Redlich, ehrlich und selten bösartig erzählen.

 

Liebe Kollegen,
liebe Autoren,
liebe Freunde!

Das II. Quartal 2016 ist beendet. Das Ergebnis verkaufter Literatur bis zum Jahreswechsel 2015 ist frustrierend. Die breite und auch teure Präsentation für den Verkauf, die ich vor allem im Internet angelegt habe, wird wenig wirksam. Es sind ja auch die Kosten, die monatlich bei 120 Euro stehen, um die Förderung der Projekte auf den sogenannten „Plattformen“ kenntlich zu machen. Über das Jahr gerechnet gebe ich dreitausend Euro für die Öffentlichkeitsarbeit aus. Das mag nicht viel sein, aber wenn Sie Ihre von FORMAT "abgerechneten" Verkäufe nehmen und die Verträge zur Hand nehmen, so können Sie erkennen, ich partizipiere ebenfalls mit 10% vom Erlös.

Herr Hans-Herbert Reimer aus Jena, der ja auch Ihr Vertragspartner ist, hat nach der Abrechnung mir meinen Anteil nicht ausgezahlt und den Vertrag gekündigt. Man kann ja sagen, ich hätte den falschen Vertragspartner gewählt, was mir auch der Vorsitzende des Börsenverein von Sasathü bestätigt hatte - nachträglich. ...So erhalte ich weder Kenntnisse noch Erlöse aus dem Buchverkauf, der über die Format Druck- und Verlagsgesellschaft mbH an die Kunden im Jahre 2016 geht. Ich hoffe, Sie haben alle die Abrechnung für das Jahr 2015 erhalten..


Selbst habe ich das Buchgeschäft schon seit geraumer Zeit auf den Projekte Verlag Hahn konzentriert. Diese Entscheidung war gut. Nun haben Sie die Wahl oder die Möglichkeit, sich ebenfalls zu entscheiden. Es geht für mich nicht auf Dauer, dass ich Herrn Reimer 70% des Buchpreises anbieten muss, um Bücher zu erhalten, die ich mit 60% Rabatt an die Händler gebe, weil ich auch als Anbieter im Netz stehe (Buchpreisbindung). Um das zu verdeutlichen, ich bezahle die Öffentlichkeitsarbeit und die Werbung für Jena, mitunter haben mir Autoren  auch geholfen, ich denke hier an die Buchmesse in Leipzig.

Der Börsenverein der Buchhändler und Verleger schlägt eine Angebotszeit von 18 Monaten für die Buchpreisbindung vor. Das bedeutet, spätestens bis zum Jahresende stelle ich die Verträge aus der Zusammenarbeit mit Jena (Reimer) zum 31.12.2016 vakant. Natürlich kann der Autor noch weiterhin Bücher aus Jena beziehen, solange es die Format Verlags- und Druck mbH gibt, ich aber werde mich aus dieser Verbindung zurückziehen. Die Möglichkeit einer Veröffentlichung nur bei mir; sie steht meinen Autoren offen.

Zur Kritik zweier Autoren, deren Titel keinen Erfolg hatten:
Meine Lebenserfahrung stand mir immer bei, bin ich mit Offenheit, Ehrlichkeit und Deutlichkeit auf die Probleme zugegangen. Nicht immer hat es mir Freunde gebracht. Kritik an meine verlegerische Tätigkeit nehme ich gern an, ich gebe aber zu bedenken, über meine politischen Sichten auf die heutige Zeit und über die Wandlung von Print- zu Digitalproduktion und auch über die Gerechtigkeit bin ich weitaus besser als viele „Experten“ aufgeklärt. Das brachte meine doch sehr reiche Biografie mit sich. Damit möchte ich sagen, ich schreibe keine seitenfüllenden Traktate über die Lage des Buchhandels und über den Verkauf "des" Buches mit allen technischen Erklärungen um einen Autor noch unzufriedener zu machen, weil die gesamte Verbreitung und Herstellung eines Buches etwa 30 Berufswege umfasst.

Über Verkaufsideen freue ich mich immer, nur, sie müssen bezahlbar sein und im Verhältnis zu den Erlösen und Auflagen stehen, die sachlich gesehen heute, in dieser Zeit, nur möglich sind. Bitte äußern Sie sich dazu. Jetzt ist noch viel Zeit bis zum Jahresende, um alles zu klären. Das Kapitel Jena - Reimer möchte ich absolut beendet haben, weil es ein reines Verlustgeschäft ist.

Freundlich
Reinhardt Cornelius-Hahn
Gerbstedt, den 03.07.2016

 

 

Ich habe Herrn Hager Hagel gelöscht. Dieser vereinfachte Dunstkreis der Gedanken in seiner Gegend ist wenig oder gar nicht zu ertragen. Es fehlt den Leuten d drüben unsere Diktaturerfahrung, egal wie wir sie durchlitten oder auch "genossen" haben. Ich denke, ostdeutsch hat seine eigene Weisheit und Erfahrung. Leider haben wir uns durch vehemente Anpassung aus wirtschaftliche Lebensangst von diesen Leuten etwas einreden lassen, was viele lange das Selbstbewusstsein genommen hat.

 

 

Merkwürdig, vielen Diskutanten fehlt das Politikverständnis. Bitte mal das Grundgesetz und die Verfassung lesen und durchdenken. Eine kommunistische oder / und  faschistische Diktatur ist in Deutschland nicht möglich. Dafür gibt es wirklich -zig Gründe, Gesetze, Föderalismus, Wirtschaft, Gewaltenteilung und auch der Status D. in der Welt. Mit Mühe hält Nord-Korea noch die (fast) Abschottung von der Welt. Einige Militärdiktaturen können "noch" existieren. Nicht der Angriff einer Ideologie ist das Problem, sondern die hinterfotzige Inbesitznahme des Verstandes durch die Religion. Heinrich Heine hat das schon bemerkt, vorher Napoleon und 1919 glaube ich, wurde die Trennung von Kirche und Staat in D. relativ fest verankert. Durch die Hintertür kommen die Fanatiker immer wieder ins Gespräch. Man schaue nur auf die Diskussionen über den Islam der Protestanten und Katholiken. Durch ihre geheuchelte Anteilnahme und ihr Verständnis geben sie sich ein zutiefst humanistisches Bild. Um das mal klar zu benennen, durch die Aufklärung, den Humanismus unterschiedlichster Gruppen und durch den Atheismus war erst eine gesetzte, demokratische und pluralistische Demokratie möglich. Der fürchterlichste Krieg, der je Deutschland verhältnismäßig gemessen an der Zahl war der 30-Jährige Krieg. Ein gutes Drittel der deutschen Bevölkerung verlor ihr Leben. Nun geht es um "Patriotische Europäer", sie wehren sich gegen die Islamisierung Europas. Eigentlich eine Positionierung der Intellektuellen. Inzwischen grenzt jede Partei den Strom der Flüchtlinge ein. Merkel hat den Erkenntnisstand der PEGIDA, als Gabriel zum Gespräch in Dresden war. Da hätten sie es in die Hand nehmen müssen. Die Sachsen haben als Katalysator gewirkt und es ist beschämend genug, dieses Problem in Berlin nicht klar und deutlich erkannt und benannt zu haben. Die Politik hat es nicht in die Hand genommen, einfache Leute waren es. Diese P. aus Dresden hat ihre Aufgabe erfüllt. Nur einige liebenswerte, bunte Verrückte glauben doch noch, die Welt sei ein "Kessel Buntes" in der sich alle Wäsche dieser Welt einfärben lässt. So weit ist die Menschheit nicht. In 66 Ländern werden noch Kriege geführt. Schritt für Schritt ist die Demokratie nach vorn unterwegs, wenn auch unter Schwierigkeiten. Und - für die ganz Schlauen, das wirkliche Problem ist banal, es besteht aus Kohlendioxyd und Wasserdampf (Temperaturanstieg). Millionen werden nicht mehr wissen, wo sie leben sollen. Und, das wieder runtergebrochen, schaffen wohl die Grünen oder die FDP oder die SPD usw.. bestimmt nicht, ebenso nicht die AfD. Deutschland als Ganzes muss ein global funktionierender Baustein sein und bleiben. Ebenso andere Nationalitäten mit relativ geordneten Strukturen. Die Welt braucht die Hilfe der eben - Starken. Dem Planeten ist alles egal. Die Erde kann auch ganz ohne uns, schon seit einigen Milliarden Jahren. Nochmals, alle haben Verantwortung. Alle Ideen werden gebraucht und wieder zum Schluß, rechts- oder linksegal ist...scheißegal. Alle Konzepte und Vorstellungen werden gebraucht - nicht nur die mit Worten sprühende Claudia R. oder ein besessener Volker B. (Ironie) Und die große Furcht, Deutschland wird wieder ein national-sozialistisches Land. Nach B. Brecht, III. Punischer Krieg - die Israelis wären vielleicht die Ersten, die uns eine Atom B. aufs Dach hauen würden. Also, hört man mit dem Rechts-Links-Gequatsche auf und überlegt, wie kann man die Welt retten - wirklich. Schaut ins Grundgesetz, in die Verfassung, auf Europa und auch mehr auf den Norden der Erdkugel. Macht das Land stark, so wie meine Eltern es erfahren haben, kaputt machen war leicht, Aufbau war schwer und die Teilung, nun ja. Noch ein Hinweis, es geht um ca. 16.000 gute, sehr gute Jobs in der Politik und dessen beschäftigter Rattenschwanz und erzähle mir keiner, diese wären alle Gewissensfreunde und würden demokratische Regeln beachten. Daran hängen wieder tausende Arbeitsplätze usw. Und, nicht wenige müssen ihr Haus bezahlen und darum ist das notwendig, unbedingt im Parlament zu bleiben. Hat eigentlich noch keiner bemerkt? Wir leben in D. und in Deutschland geht es ums Geld, nur ums Geld. Ob wir Landesväter oder Deutschland-Muttis haben, damit ist nicht vielen geholfen. Meine Enkel werden heftig zu tun haben müssen, sonst ertrinken oder ersticken. Nicht mehr lange, die ökologische. Problematik ist wahrhaftig angekommen und dann wird es sich entscheiden, was für Menschen wir sind. Jedenfalls Religionen und Ideologien brauchen wir nicht. Die schaffen das auch nicht. Das schafft nur der nüchterne Verstand, der ehrliche Mensch und eine, distanziert ausgesprochen, weil schon zu abgenutzt, die gesellschaftliche Solidarität aller. Und, die ihre Arbeit nicht gut gemacht haben, die müssen gehen, neue kommen und andere werden bleiben - wie das Land. Übrigens schrecklich, diese Egoismen, diese Borniertheit und dieser Hass im Netz. Internet ist doch eine Grundlage für beste Ideen. Das muss euch ein fast 70-Jähriger sagen. Raus aus der Anonymität und hin zur Sachlichkeit und unerschrockenen Kritik.

 

 

 

Essays

 

Schlimm ist, die politische und künstlerische Prominenz fordert nach der bunten Willkommenskultur nun zur Zivilcourage auf. Die Faulen werden fleißig, weil sie um ihre Pfründe fürchten. Einige wollen und werden sogar ihr Nase vergolden.

 

Flüchtling zu sein, ist ein "sprachliches" Problem und Phänomen des Seins. Wir sind im Sein, in uns selbst zu Hause. Die Dinge und Sachen, die wir mit den Sinnen (Auge usw.) übers Denken anfassen und begreifen wollen, müssen wir uns selbst erklären können. Kleine Kinder und Sprachunkundige sind der Umgebung ausgeliefert. Sie haben keine grundsätzlichen Orientierungen. Dadurch ist ihnen alles fremd. Die Neugier, der Wille und die Existenzfrage verlangen das "Begreifen", "Anfassen", Benennen" und das "Erklären" der Welt. Ohne Wissen um das SEIN in der Sprache, also wo ich bin, was ich will, was ich muss und kann, werde ich nur nach innen flüchten oder eine Revolte mit Gleichgesinnten anstiften, um mein Existenzrecht zu sichern. Einsame Kinder, hilflose Flüchtlinge und orientierungslose Jugendliche gibt es mehr als genug auf der Welt.

 

Jemanden auf der Flucht zu helfen, ist ein langwieriger, vielleicht spannender aber immer nerviger Prozess. Das Sprachproblem (Wissen um das Sein vor Ort) ist das zentrale Problem. Der Helfer hilft sich selbst, indem er Hilfe zur Selbsthilfe an Zweit oder Dritte vermittelt oder / und gibt. Wer vor sich selbst auf der Flucht ist, der ist nicht in der Lage, die Anderen zu helfen. Er ist ein Co-Betroffener und richtet nur Schaden an. Helfen will gelernt sein. Ein Helfer-Syndrom geht gefährlich nach innen los - Frust, Widerwille, Angstauslösung und mehr. Darum haut die selbsternannten Großhelfer auf die Finger. Sie haben es entweder selber nötig oder sie helfen nicht um des Helfens Willen - sie wollen nur verdienen...

Darum den nächsten Essay lesen..

Maas- los kann ich nur sagen

Dieser Mann haut mit der Nazikeule so lange auf kritische, vernünftige Menschen ein, bis ihm der braune Dreck um die Ohren spritzt. Irgendwann kriegen es die anderen Völker mit. Die sollen glauben, wir hätten eine Neo-Nazi Revolte im Land, um das Handeln der publizististisch-politischen Parteien verstehen zu können. Doch es ist anders, von A wie Autobahnen bis Z wie Zentralflughafen Berlin über Armut bis Obdachlosigkeit, diese Politiker beginnen nicht bei sich (Schuld, Ursachen,) sondern bei den Bürgern. Sogar der BP versucht in einem fahrenden Zug umzusteigen, der die Gegenrichtung auf dem Nebengleis fährt. Man kann nur sagen, arme SPD, sogar die CDU legt ihre Sorgen dort ab nicht ordentlich regiert zu haben. Bald legen wir uns wieder mit Europa an, weil in unserem Land die politische Lüge die gesellschaftliche Wahrheit verdrängt. Was für eine Bescherung zum III. Advent. Herr Maas, es sind unsere Kinder, auf die Sie mit unüberlegten Worten eindreschen.

 

Über Füllwörter

 

Da muss sich Tucholsky geirrt haben. Er meinte den Frost und hat tatsächlich eine kleine "Abhandlung" darüber geschrieben, was das Blatt am Baume macht bzw. wenn es im Winter fällt oder im Frühjahr sich im Wind bewegt. Ja, was macht eigentlich das Blatt am Baum. Mit einem Füllwort ist das nicht zu packen... Klar muss man schmunzeln, aber es scheint so zu sein, in der Literatur ersetzt die Wahrhaftigkeit die Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist langweilig, das weiß jeder schlechte Journalist schon im Erstsemester. Da stehen sich vielleicht Publizisten und Poeten gegenüber - Füllwörter sind das, was sie sind, sie füllen. Poe soll gesagt haben, nähme man ein Wort aus einer Kurzgeschichte, so würde sie in sich zusammenfallen wie eine Pyramide. So gut muss also das Handwerk sein. Besser, man nennt es nicht Floskel. Desgleichen hat man auch das Problem mit opulente oder saturierte Literatur , denn es gibt neben den Floskeln ja auch bombastische, expressive Begriffe und Wörter - wieder so ein Problem...urplötzlich sog sie heftig den Atem ein, wild bewegte sich ihre Brust (beide) als sie erwiderte, ich liebe .... oder so, ha,ha ha. Ja, eine Story aus nichtssagenden Wörtern zu schreiben stelle ich mir unsäglich schwer vor. Was für eine Aufgabe, viel zu meinen und nichts zu sagen. Das wird auch besser bezahlt als Erzähltes.

Leute, Füllwörter sind für das Umgangssprachliche wichtig. In der Literatur braucht man sie wenig oder fast gar nicht. Lesbarkeit wird durch Poesie erzielt, auch Spannung: Beispiel Wetterbericht: Am Tage steig die Temperaur mindestens auf 5 Grad Celsius. Man muss kommende Nacht mit Frost rechnen. Haben Sie an Winterreifen gedacht? So werden Sie bestimmt nach der Arbeit wieder gut nach Hause kommen. Man kann aber auch schreiben: Klirrend fallen Blätter von den Bäumen. Komm gut heim, Geliebte. Das wäre der kurze, poetische Wetterbereicht. Merke, Füllwörter, Floskeln oder andere unverbindliche Äußerungen erzeugen schlechte Literatur. Die (technische, amtliche haben Sonderstellung) umgangssprachliche oder auch unverbindliche Rede oder Sprache ist kraftlos. Ein Schreiber ist kein Beschreiber. Er erzählt dicht - wie Dichtung. Das trifft ebenso für Filme und Kompositionen oder auch Malereien zu. Das Handwerk zählt, sonst ist es besser, man geht in die Debatte (Talk).

Übrigens Folgendes ist interessant: Mitunter habe ich aus sozialen Gründen wenig gebildeten und schreiberfahrenen Autoren geholfen, das Buch zu "schreiben". Wegen der Idee, der Lebenshilfe oder der Hoffnung, es wird noch was aus ihm...Es endete immer, wirklich immer, mit der Zurückweisung des Anspruches des Lektorates bzw. des Lektors. Kluge und erfahrene Autoren nehmen Rat und Überlegungen eher dankbar an. Das ist fast merkwürdig, während die Unfähigkeit in Überheblichkeit (erst) und später zur Wut mutiert, verändert sich beim begabtebn Autor die Sicht auf die Dinge so, dass er selbst bei sich hinterfragt. Ein wirklich gutes Buch findet fast immer seinen Weg. Meist später als früher. Den Mut des guten Autors, sein Buch und sich selbst schlicht als Gesamtkunstwerk zu begreifen, gibt es selten. Einer, der SEIN Buch liebt. Der überhebliche Autor verkommt hingegen zur Groteske. Ich kenne tausende Mails - mit Ansprüchen und Tiraden voll gepflastert. So gesehen ist es dankbar, diese Diskussion hier zu lesen. Man muss also sehen, für wen man was macht oder es besser lässt.

 

Die Nähe, das wäre autarke Erzählweise - ICH. Also in der ersten Person. Macht sich nicht gut in der Poesie. Dafür aber in der Betroffenheits- bzw. biografischen Literatur, weil Zeitreisen unternommen werden müssen.Das ROMAN - Ensemble: Hier in der Gegenwart in der dritten Person, bei den Klassikern und den großen Literaten schauen. Dieser Erzählwinkel ist (also ER zum Beispiel, aber auch Sie usw) erlaubt das gesamte gesellschaftliche Bild zu zeichnen. Nun ist es schwierig, einen Roman zu schreiben, er sollte zeitlich angelegt sein, aber im Präsens agieren. Noch einen Hinweis, vorsichtig mit der 2. Person (DU), wäre der klassische Roman (Briefroman pflegt das...). Um das alles festzustellen einfach mal versuchen mit dem unpersönlichen Fürwort zu schreiben (man), daran kann man sofort erkennen, wie wenig es personell und zeitlich geht, weil "man" den falschen Erzählwinkel oder die falsche Zeitform zu wählen. ICH hat den kleinsten Erzählwinkel, also ganz nahe und authentisch, wie ich sagte, und ER (steht auch für Sie usw. andere Personen um ein Spektrum (breit anglegt) zu bedienen. Sprache (Zeit und Blick auf die Dinge) hat auch mit der Verantwortung zu tun. Ich schlug, ich schlage...man schlug und...geht nicht mehr, weil eben die erzählende Person fehlt, die den allwissenden Autor vertritt. Darum Distanz beim Roman, gegenwärtiges Erleben, ehrliche Auslotung der Figuren (sehr schwierig) und Führung des Grundkonfliktes. Daran sind alle unterschiedlich beteiligt. Geht es gut aus, ist es komödiantisch, geht es schlecht aus, so ist es tragisch. MERKE, immer wenn ALLES gut ausgeht, wird gelogen und übertrieben. Aber es ist schön - wie im Märchen und wie auch in der Politik. Nur alleinig die Guten siegen immer im schlechten Film, im schönen Märchen (Wunsch) oder wenn etwas versprochen wird (nehmen wir das Beispiel Wahlen oder Konflikte). Ebenso geht es immer gut aus, wird ein Kredit bei der Bank oder eine neue Versicherung aufgenommen (Vokabular des Anbieters). Und - hier ist schon der Ansatz für die Arbeit mit den Figuren enthalten. Noch ein Hinweis, ein Roman wird erzählt. Keine Beschreibung (oder ganz wenig), gute Dialoge für Charakter und Handlung und keine überschlaue Person installieren, weil der Autor so furchtbar schlau ist und alles gesagt werden muss - uninteressant. Keine Füllwörter, wenig Adjektive und Attribute. Die Leser wissen viel mehr, weil es viele Leser gibt und jeder Leser liest seine Geschichte aus der Geschichte...Nun gut. Schönen Sonntag. Viel Glück und für einen guten Roman braucht man etwa zwei Jahre.

Man sollte auch den Mond verbieten, sofern man es nicht weiß, das er von der Erdanziehungskraft festgehalten wird. Wahrscheinlich haben viele Facebooker die DDR nicht erlebt. Die Medien und die Politik sind in der Gleichschaltung gewesen. Das wird die Leute, die nach der Einheit Deutschlands ihre eigene Ausplünderung überleben mussten, nicht beruhigen (Grundbücher, Versicherungspolicen, Eigentum, neue Gesetze, keine Arbeit und dazu noch eine gesamte Totalumstellung des Lebens). Die haben nicht nur vor Flüchtlingen Angst, da kommt ein ganzer Sack Angst dazu). Wahrscheinlich wissen die wenigsten Schreiber, wie man sich bei bzw. gegen Angst und Angstzustände im Unterbewußten verhält. Hinzu kommt jetzt die Angst der Politik, ihre Wähler und somit ihr absolut gutes Einkommen zu verlieren. Auch diese Leute haben sich Häuser gebaut, haben Versicherungen abgeschlossen und müssen die Privatschulen ihrer Kinder oder Enkel bezahlen. Na, ich höre auf. Facebook ist eine närrische Buchstabensuppe. Es leitet eine neue Form der Kommunikation ein. Warum verbieten Türken, Chinesen und andere das F.? Genau, die Haus- und Staatsmacht ist in Gefahr. Es kommt enorm viel Dummheit auf beiden Seiten zusammen, weil die einzige Erkenntnis der "Reichen". der Gesetzgeber und der Politik ist, eine Wirkung ursächlich nicht bekämpfen zu wollen oder es nicht zu können. Wirkung gegen Wirkung. Viel Freude in und an der Zukunft, kann ich da nur sagen. Diese Spirale bringt ein falsches Ergebnis, ein anderes Land oder gar milit. Auseinandersetzungen. Übrigens sind besonders die Journalisten und Politiker ganz heftig damit beschäftigt, Deutschland braun einzufärben. Nur, sie begreifen es nicht. Andere Völker denken, die Deutschen brechen zu neuen Ufern auf oder sind wahnsinnig geworden (hier nicht als schönes Modewort) . Das kann passieren, man muss nur lange genug ohne Gespräch bleiben (Dialog). Luther wird demontiert, Kritiker zu Nazis gemacht, anständige Leute als Rechtsextremisten beschimpft, Flughafenbauten führen zur Veralberung der Menschen, die Steuergesetzgebung der D. beträgt 60% des lit. steuerlichen Gesamtaufkommens in der Welt und die Verbände und öffentlichen Einrichtungen schicken (wirklich wie der 1. Mai zur DDR Zeit) ihre bunten Demonstranten als Gesandte ihres Willens zur Gegendemo. Kennen wir alles. Da leben ca. 15 Mio. Menschen in Deutschland auf Kosten der anderen 65 Mio. Menschen. Einfach mal durchrechnen. Diese 15 Mio. D. sind die bunten Gutmenschen. Nur, der Mond sollte dort bleiben wo er ist. Wehe uns allen, wenn das so weiter geht und die Gutmenschen haben plötzlich ein Loch in der Geldbörse... Was ist dann? Dann werden sie aus Überzeugung gegen Pegida und AfD demonstrieren. Übrigens, es ist lachhaft, sobald ich einen kritischen Artikel oder mir ein Video ansehen will, das mich interessiert (kann auch Frau Petry sein), wird mein Internet gedrosselt. Es ist wirklich so. Gibt es schon eine Unterschriftensammlung für und gegen die Nutzer des Internets. Da würde ich mich gern beteiligen. Zum Beispiel, jede Demo ist öffentlich die angemeldet ist. Sie ist nicht zu entschuldigen, zu verbieten sie passiert einfach. Das ist die Allmacht der Demokratie. Mitunter stehen 49,9% mit ihrer Weisheit im Regen und der Wille der mehrheitlichen Dummheit triumphiert.
 
Reinhardt Cornelius-Hahns Foto.

Zwanzig Millionen Deutsche auf der Flucht nach innen...

 

Was machen die Politik und Medien mit 40% deutscher Flüchtlinge, die nach innen emigriert sind? Das sind die, die nicht mehr zur Wahl gehen und kein oder wenig Interesse an der Demokratie haben. Was machen die glücklosen Einsamen? Mehr als 30% der jungen Leute sind Singles? Was wird aus den Schulabgängern, die sich nicht mehr im SEIN der Deutschen Sprache befinden. Mit ihrem Verstand können sie weder die Dinge und Sachen „anfassen“ oder „begreifen“. Sie sind wenig oder nicht sozialisierbar, um es zu umschreiben. Was machen viele, der kaputten, jungen Frauen, die kein Unterhalt für ihre Kinder erhalten? Was ist mit der Armut in Deutschland, vor allem mit der Geistes-Armut?

 

Wer sahnt hier die Bevölkerung ab. Wo geht das Geld hin? Wie reich wollen die Geldmaximierer noch werden. 1000%, vielleicht bringen die Migranten aus dem Süden Gerätschaften zur Behebung des unverhältnissmäßigen Problems mit? Ich zitiere hier einen Karl Marx indirekt über den Profit.

 

Das System mit seinen Rahmenbedingungen, das von der Politik für die Gesellschaft vorgegeben wird, bietet als Lebensqualität eine "glücklose" Geldgesellschaft ohne Kinder an.

Diese Gesellschaft wird nur über die Regeln des Geldes zusammen gehalten. Die Regeln werden von der Staatsbürokratie gemacht, sie bietet sie wegen der „Nachhaltigkeit“ und aus der „Ernsthaftigkeit“ einen geldwerten Vorteils an. Vorstellungen über Freiheit und Glück sind über eine Verteilung von "Oben" nach "Unten" strukturiert und gebändigt.

 

Es ist eine Lüge, dass sich auch nur eine Partei in Deutschland für das Wohl des Volkes interessiert. Die Parteien interessieren sich für ihr eigenes Wohl, besser gesagt, ihre Wahl.

 

Das Volk fühlt sich schon länger nicht mehr wohl. Die Euphorie der Einheit findet 25 Jahre danach in den Medien statt. Das Volk ist gezähmt. Die Staatsbürokratie bietet bezahlten Fernsehspaß, bezahlten Sport, bezahlte Mimen und bezahltes Entertainment an. Höhepunkte, Spiele, Jubeltage, Kriminalstücke (pass schön auf!). Das und noch mehr ist das Glück und der Wohlstand, den wir selbst bezahlen.

 

Wo ist das Glück geblieben? Kein Glück ohne Anstrengung. Keine Zufriedenheit ohne Wahrhaftigkeit, Ordnung, Verhalten. Es gibt keine Kultur ohne humanistische Wertvorstellungen. Diese wahren Werte des Glücks oder der Zufriedenheit sind aufgeschreckt, haben sich verkrochen oder führen ein Kümmerdasein - es sei denn, sie sind auch vermarktungsfähig gemachtes Schattenglück.

 

Von staatlichen Rahmenbedingungen (Gesetzen) verwaltet, lebt nur und sehr offensiv die Selbstdarstellung und die Geldgier. Die Menschen laufen oder gehen einer sich ihr entziehenden Zeit nach. Es ist nicht die Lebenszeit allein, die verrinnt, es ist die Vorstellung von Behaustsein und von Geborgenheit, die sie verlieren. Das verkopfte Leben hat die sinnliche Wahrnehmung ausgehebelt. Der Verstand lebt neben dem Leib daher. Gedachter Wortmüll ist angeblich Lebensqualität und Orientierung?

 

Das Denken haben inzwischen viele Menschen an der Ladenkasse oder am Bankschalter abgeben. Wettbewerb, Preispolitik, Qualität? - das ist sie nicht mehr, die alte Bundesrepublik.

 

In –zig Sendungen, die ein Klippschulen-Niveau anbieten, wird der Deutsche darin belehrt, dass man ihm heimlich oder raffiniert sein Geld nehmen könnte. Ein gigantisches mediales Beschulungssystem, bestehend aus trister Einfachheit, macht die Leute darauf ständig aufmerksam, dass sie überall betrogen werden könnten und wie man sich wehren müsse. Der Betrug, leider, dass seien die Gesetzeslücken, die man nicht schließen könne. Da werden Versicherungen, Personenkraftwagen und Kredite / Renten angeboten und verkauft, die nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Dieses Land hat die Kontrolle nicht nur über die „Willkommenskultur“ abgegeben.

 

Es ist die Angst vor dem Könnte und Hätte. Die Möglichkeitsform, der Konjunktiv, sie sind zur „Gedankenplattform“ geworden. Der „moderne“ Journalismus interessiert sich für alles, nur nicht für das „wirkliche“ Leben, denn der Handel mit der Wahrheit ist, anders als früher, nicht so profitabel und anders als die spekulative Übertreibung, uninteressant und somit nicht quotenbildend.

 

Eine Zeit, die Werte anbietet, die sinnerfüllend und mutstiftend Lohnenswertes verspricht, brauchen die Menschen nicht mehr. Sie ist zu langweilig. Bespaßte Unterhaltungskultur ist der neue Wert. Darin zerfällt die Lebenszeit.

Daneben gibt es die Erkundung nach dem schnellen Vorteil. Nur wenige Menschen versuchen, etwas anzubieten oder zu geben, was frei von Gier ist. Sie stehen verloren und wehrlos gegen das selbstbewusste Um-sich-greifen des Egoismus, vorteilhaftes Handeln und schnelles Vergessen machtlos auf. Das ist die Zeit, in der wir leben. Die Kreislaufwirtschaft aus gekotztem Konsumbrei lebt sich schal, müde und überflüssig.

Man kann die Menschen nicht mehr zusammen führen, sie Einen und Ihnen das Wertgefühl einer Idee, das Zusammengehörigkeitsgefühl einer Gruppe oder die Geborgenheit einer Gemeinschaft mitgeben.

 

Kritiker werden zu Feinden gestempelt. Die „Digilatität“ deckt alles auf. Die Kontrolleure haben die unangepassten, lebendigen Geister wieder in der Hand. Die Kontrolle der Kontrolleure funktioniert nicht mehr, weil die Gewaltenteilung verwaschen, indiskret und anmaßend ineinander greift. Die Presse führt die Politik in redundanten Rede-Ritualien vor. Die Politik mit ihren Staatsorganen beginnt Menschen zu jagen, von der Presse und deren „Berichterstattung“ erpresst. Arbeiter dürfen ihre Meinung in den Betrieben und in „f“ nicht sagen, sie werden sonst entlassen. Mittelständler, Händler, Kleinunternehmer verlieren ihre Kunden, insofern sie sich kritisch gegen die Entscheidungen der „Führung“ äußern (Mindestlohn, Willkommenskultur).

Es gibt keinen Patriotismus. Den Nationalismus hat die politische Herrschaftsklasse eine Chance gegeben, weil sie meinte, sie müsste wegen der kommenden Wahlen gegen öffentliche Kritiken kämpfen. Wie konnte man bloß so scheuklappendumm sein, mit den islamkritischen Sachsen (und darüber hinaus), egal in welcher –gida oder AfD sie sich befanden, das Gespräch zu verweigern. Nur ein Erzengel der SPD hatte da einen lichten Moment.

 

Danach ging es dort nach rechts. Besonders besorgniserregend ist die sich abzeichnende Aufhebung der Trennung zwischen Kirche und Staat. 200 bzw. 150 Jahre säkularisierte Gesellschaft verliert sich im Nichts.

 

Der Islam gehört nicht zu Deutschland, ebenso wenig der Katholizismus, der Hinduismus oder der Taoismus und andere Religionen mehr... Jede sollte nach ihrer Fasson selig werden.

 

Zu Deutschland gehört der Humanismus, die Aufklärung und die geschichtliche Erfahrung aus fast allen Gesellschaftsordnungen und -strukturen. Die Deutschen haben nichts ausgelassen:

Die Unterdrückung als Barbaren, die Knecht- und Leibeigenschaft des Feudalismus, das unaufgeklärte und „aufgeklärte“ Fürstentum, die Reformation, den Genozid im 30-Jährigen Krieg, die Monarchien und Dynastien, den brutalen Kapitalismus, die Diktatur des Proletariats und die Vergasung der Juden durch die Fanatiker der nationalsozialistischen Gesellschaft, das Kaisertum und die Demokratien in Weimar, Bonn und Berlin. Und da waren noch die Kriege und die Massenvernichtungen. Wer so viel Unglück hatte, sei es ein Mensch oder eine Nation, der müsste es doch wissen, worum und wohin es geht?

 

Die Willkommenskultur ist ja nur ein Symptom kommenden Unglücks. Sie ist Teil der Gesetzlosigkeit durch Überregelung und Ordnungswut, die sich selbst nicht mehr kennt. Das beginnt bei den Steuern und hört nicht bei der "Übergesetzlichkeit" auf, die es möglich macht, Umgehungsstraßen zwanzig Jahre nicht zu bauen und den ökologischen Unsinn anrichtet, den man vermeiden wollte.

 

Die Kraft, die unsere Kinder und Enkel geben müssen, um das ökologische Desaster zu überleben, die Geschicklichkeit in der Politik, keinen Krieg mehr zuzulassen ist nur durch Tatkraft und nicht mit Zwitschen oder Wischen auf den Smartphones zu lösen. Keine Anstrengung, kein Leidendruck und kein Geländer einer Brücke, die durchs Leben geleitet.

 

Aber, die Politik hört nur auf die Politik und wenn man genau hinschaut, so möchte man meinen, es sind zwanzig oder dreißig „Alpha-Journalisten“, die das Schicksal Deutschlands bestimmen. Sie bilden durch geschönte Bilder und infragestellende Vermutungen Meinungen. Sie wollen den andauernden und auch unnützen Streit, den es gar nicht gibt, aber ohne erfundene Widersprüche, Prognosen, „Investigationen“ gibt es keine Qoute und ohne Quote keine „Aufmerksamkeit“ und Maximierung der Gier.

Die Hauptinvestition ist heute: Ohne Wertschöpfung (Arbeit - zum Verständnis) die Aufmerksamkeit aller zu „verdienen“. Mehr als 90% der des Geldes wird mit bloßen Bildern, Zahlen und Worten „verdient“. Ob es ein weißer Schal am Aus“puff“ eines PKWs ist einen Abhörskandal von dem bis heute niemand weiß, hat er geschadet oder nicht geschadet.

Aber, es hat uns erregt. Aufmerksamkeit und Aufregung – so wie bei den Ameisen und den Wölfen. Doch, die Menschen brauchen die Wirklichkeit und die bittere Wahrhaftigkeit, um sich ihrer Lage bewußt zu werden.

Nun ist es heute genauso wie vor hundert Jahren geblieben: Karl Kraus sagte in einem Aphorismus sinngemäß „Die halbe Wahrheit sei die anderthalbfache Lüge“. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen

 

Die Deutschen hatten 25 Jahre Zeit, eine ganze Generation, um sich auf die wirklichen Herausforderungen einzustellen. Das gesamte gesellschaftliche und politische Instrumentarium war vorhanden. Gesiegt hat aber der „Rheinische Kapitalismus“ (amerikanischer Prägung).

 

Abschließend ist zu sagen: Diese Gesellschaft bietet nur ein Podium für „Stink-Normalos“, eben für die ganz kleinen Leute oder für die Protzerei der Großen an. Es spielt sich ein gigantisches, ja närrisches Theater um vielleicht 300 bis 500 Menschen ab, die fast jeder aus dem TV – „Leben“ kennt.

Deren edles Leid oder hehre Freud (Darmkrebs, Reichtum, Adoption, Kokain, Schönheit und nochmals Reichtum) kann jeder sehen, aber nicht anfassen. Der Bildschirm ist der Zeuge für das Dabeisein, für die rechteckige Blase Lebenszeit. Aus dem Politbüro und einem pfälzischen Dominanzbestreben ist das „Spektakel-Büro“ Berlin geworden.

Das ist Deutschland heute, eine der geizigsten Kolonien des Weltkapitals. Die „soziale“ Marktwirtschaft füllt über den Fleiß und Ideenreichtum unproduktiver Arbeit von fast 5 Millionen Angestellten und Beamten des Öffentlichen Dienstes die Taschen des Staates, der übermütig die Milliarden um sich wirft.

Das Geld gibt der Bürger. Keiner sonst. Für Schulen, Turnhallen, Straßen, Stadtviertel, Bildung, Kunst, Schienen ist nicht mehr viel übrig.

Sogar die Konzerne sind auf der Flucht vor diesem regelwütigen, von sich maßlos überzeugten Staat, der Flughäfen, Bahnhöfe, Autobahnen, Staatsbürokratie, Steuerrecht, Beamtentum, Sozialverbände, Kassen und natürlich die Begleitung durch die Kultur, Kunst, Medien finanziert. Ein großer Gönner mit seinen Vasallentum und Widerkäuern.

 

Alles funktioniert nur auf Kosten der Bürger, mögen es die hellsichtigen oder die dunkelirrigen sein, nichts wird fertig. Auch die Einbürgerung von Flüchtlingen, von kritischen Bürgern und anderen Leuten vor anderthalb Jahren und länger angemahnt, es wird nichts angepackt und nichts wird fertig oder richtig gemacht. Nein, das ist nicht mehr unser Land, was wir wollten. Es ist das Land der Sprechblasen, der vorgefertigten Sätze, des Talk-Babbel

 

Die eine Hälfte ist sich „einig“, das die andere Hälfte (die nach innen Geflüchteten – die Emigranten) oder besser, der Nächste nichts taugt und wenn man sich nur selbst kritiklos wohl fühlt in seiner Haut, weil man jede Verantwortung übergeben hat, darf man sich als guter Bürger fühlen.

 

Das helle Deutschland soll das auf das dunkle Deutschland einwirken. Das helle Deutschland ist das angepasste Deutschland, von dem die Politik sagt, das sei das Land, dem sie dient, würde man ihr - der Politik - doch nur folgen, alles wäre schön.Das sei nicht „mein“ Land, sagt da, in dem sie Willkommlinge nicht anlachen dürfe?

 

Aber, das ist doch unser Land!

Man diene Deutschland, wird gesagt. Nein, über dem Eingang des Parlamentes steht geschrieben „Dem Deutschen Volke“. Wohin geht die Reise?

Der Gesellschaft in Deutschland steht ein unendliches Leid bevor, da die Demokratie, die Wertebildung und die Wahrheit, ja sogar das Wissen um die Wirklichkeit an die Macht- und Gier-Protagonisten abgegeben worden ist. Es gibt kein Volk mehr, dass sich patriotischen und humanistischen Werten nach einig ist, es gibt nur noch die Glotzer und die Eliten. Es sind keine Mitläufer mehr, es sind die "Mitsitzer".

Emigranten, Nischenverteidiger, Einsame, Verlierer, Versager, Kritiker, ja sogar die Asylanten und vor allem der gesunde Menschenverstand bleiben auf der Strecke.

 

Man sollte aber die Hoffnung für das Gesamtheitliche nicht verlieren. Die Menschen „kriegen“ vielleicht die Welt unserer Enkel „kaputtgemacht“, aber nicht die Erde.

 

 

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Etwas überarbeitet - der Artikel

 

Was ich grade so mache? Ich mache mir Gedanken. Denken ist toll, nur mal so. Man darf nur nicht wegen des Denkens auf seinen Körper verzichten wollen, weil er stört (oft jedenfalls). Schon beim Schreiben tut der Hintern weh, so schränkt der Po schon das Aufschreiben von Gedanken ein...Nur ein kleines Beispiel, da gibt es noch ganz andere Dinge, die uns der Körper antut, weil wir vergessen haben, wie er zu lieben ist (sich selbst mögen oder so) Also zu dem Beitrag unter mir: Dieser Beitrag ist etwa so engagiert, wie die Öffentlich-Rechtlichen Medienpolitik publizieren. Nur, wir bezahlen unsere Sender ÖR noch selbst, während dieser Beitrag bekämpft wird. Ich denke, Anonymous sieht es in fast allen Punkten richtig. In einer säkularen, demokratischen Gesellschaft gibt es für das Verhalten in der Öffentlichkeit und bei der Ausübung der Religion seit fast 200 Jahren unausgesprochene Regeln und ein unausgesprochenes Verhalten. Das beginnt damit, bei Grün geht man grade über die Straße, in der Schule geht das Kind um zu lernen, die Minderheit akzeptiert die mehrheitliche Meinung (Demokratei) geht es um gesamtgesellschaftliche Anliegen und Fragen usw. Es geht nicht nur oder sogar weniger uim Wohlstand, es geht um Lebensqualität, die über Revolutionen und Kriege über Hunderte von Jahren gewachsen ist, es geht um Grenzregelungen und es geht um SINNSTIFTUNG und andere Werte, die mit unserer Pflege der Natur, der mitmenschlichen Beziehungen und mit unserer Leistungseinstellung zu tun hat. Es geht um ALLES. Früh im Zug nach Halberstadt: Araber (es mögen Syrer sein?) sitzen in der II Klasse und halten alles besetzt, deren Kinder brauchen Platz zum Auslauf und schreien sich Sätze oder Silben zu, Balkanflüchtlinge sind fast nur Männer, sie sitzen in der I. Klasse, ihre Taschen und Beutel stehen wahllos in den Gängen des Zuges. Deutsche müssten sechzig Euro Strafe zahlen. Arbeiter und Angestellte stehen auf dem Perron und schweigen und schauen dem Treiben entnervt zu. Unser Land hat aber auch Vorteile durch die Flüchtlingswelle; eine völlig überregulierte Gesellschaft bricht auseinander, Arbeitsschub für 4,8 Mio im öffentlichen Dienst, Ablenkung von den großen Themen (Ukraine, Griechenland, TTIP und Plattformen und dem wahnsinnigen Geld, was Rüstungsindustrie, Wohlfahrtsverbände - DRK, und alle Großhersteller verdienen, weil die DIGITALITÄT es möglich macht. Sie finden jeden CENT). Da jahrelang keine Verbraucher- Innen- und Einwanderungspolitik nicht gemacht oder vom Staat "vergesen" wurde, so sucht der Staat bzw. die Politik die Schuldigen für seine liberale Haltung. Natürlich beginnt weder ein Mensch, noch eine Partei oder Institution bei sich. Auch Winterkorn hat keine SCHULD an Winterkorn. Für geldausgebende Manager ist es einfach mit der Schuld. Für geldverdienende Unternehmer ist es schiwerig mit der Schuld. Die Verantwortung geben sie nicht ab, sie wird ihnen genommen und die Schuld bekommen sie aufgebürdet anstelle eines "Goldenen Handschlages" Und - in all diesem Durcheinander feiert die Religiösität, die wir über die Reformation erstmalig gebrochen und den Glauben verweltlicht haben - Urständ. Wie sagte der EB Marx, Ali und Susanne sitzen in der Schule auf einer Bank nebeneinander. Was ist daran so besonders. Wir sind eine geschichts- und gesichtsvergessene Nation geworden. Wie sagen die Heuschrecken in einem Animationsfilm - Futtern bis alles kahl ist. Inzwischen teilen mir immer mehr Menschen mit, sie hätten eine öffentliche und eine persönliche Meinung zu den Vorgängen. Der Psycho-Einstieg zur Diktatur lässt grüssen.

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Anonymios, im Internet gesehen und gelesen:
Gedanken über den gebückten Gang

Der Beitrag von A. ist etwa so engagiert, wie die Öffentlich-Rechtlichen Medienpolitik publizieren. Nur, wir bezahlen unsere Sender ÖR noch selbst, während dieser Beitrag von A. bekämpft wird. Ich denke, Anonymous sieht es in fast allen Punkten richtig. In einer säkularen, demokratischen Gesellschaft gibt es für das Verhalten in der Öffentlichkeit und bei der Ausübung der Religion seit fast 200 Jahren unausgesprochene Regeln und ein unausgesprochenes Verhalten. Das beginnt banal damit, bei Grün geht man grade über die Straße, in der Schule geht das Kind um zu lernen, die Minderheit akzeptiert die mehrheitliche Meinung (Demokratei) geht es um gesamtgeselslchaftliche Anliegen und Fragen usw. Es geht nicht nur oder sogar weniger uim Wohlstand, es geht um Lebensqualität, die über Revolutionen und Kriege über Hunderte von Jahren gewachsen ist, es geht um Grenzregelungen und es geht um SINNSTIFTUNG und andere Werte, die mit unserer Pflege der Natur, der mitmenschlichen Beziehungen und mit unserer Leistungseinstellung zu tun hat. Es geht um ALLES.
Früh im Zug nach Halberstadt: Araber (es mögen Syrer sein?) sitzen in der II Klasse und halten alles besetzt, deren Kinder brauchen Platz zum Auslauf und schreien sich Sätze oder Silben zu, Balkanflüchtlinge sind fast nur Männer, sie sitzen in der I. Klasse, ihre Taschen und Beutel stehen wahllos in den Gängen des Zuges. Deutsche müssten sechzig Euro Strafe zahlen. Arbeiter und Angestellte stehen auf dem Perron und schweigen und schauen dem Treiben entnervt zu.
Unser Land hat aber auch Vorteile durch die Flüchtlingswelle, eine völlig überregulierte Gesellschaft bricht auseinander, Arbeitsschub für 4,8 Mio im öffentlichen Dienst, Ablenkung von den großen Themen (Ukraine, Griechenland, TTIP und Plattformen und dem wahnsinnigen Geld, was Rüstungsindustrie, Wohlfahrtsverbände - DRK, und alle Großhersteller verdienen, weil die DIGITALITÄT es möglich macht).

Sie finden jeden CENT. Da keine Verbraucher- Innen- und Einwanderungspolitik nicht gemacht oder vom Staat "vergesen" wurde, so sucht der Staat bzw. die Politik die Schuldigen. Aber, die Schuldigen sind nach innen "emigriert". Es sind mehr als 20 Mio Bürger in deutschland, die machen nicht mehr mit. Sie gehen nicht zur Wahl, sie suchen Nischen, sie sind mit sich befasst und nur mit sich und es werden immer mehr, denen das "Staatswesen" egal ist. Was ist das eigentlich für ein Wesen? Das Staatswesen? Na, egal.
Natürlich beginnt weder ein Mensch, noch eine Partei oder Institution bei sich nach Irrtümern oder Fehlern zu suchen. Auch Winterkorn hat keine SCHULD. Für geldausgebende Manager ist es einfach mit der Schuld. Für geldverdienende Unternehmer ist es schwerieg mit der Schuld. Die Verantwortung geben sie nicht ab, sie wird ihnen genommen und die Schuld bekommen sie aufgebürdet anstelle eines "Goldenen Handschlages"
Und - in all diesem Durcheinander feiert die Religiösität oder Frömmigkeit (Talare, Roben, Kutten, Gewänder aus Hell-Deutschland, die wir über die Reformation erstmalig gebrochen und den Glauben verweltlicht haben - Urständ. Wie sagte der EB Marx, Ali und Susanne sitzen in der Schule auf einer Bank nebeneinander. Was ist daran so besonders. Wir sind eine geschichts- und gesichtsvergessene Nation geworden.
Wie sagen die Heuschrecken in einem Animationsfilm - Futtern bis alles kahl ist. Was meinen die damit?
Inzwischen teilen mir immer mehr Menschen mit, sie hätten eine öffentliche und eine persönliche Meinung zu den äußeren Vorgängen. Der Psycho-Einstieg zur Diktatur lässt grüssen.

 

 

Mir ist wieder nach einer deutlichen Meinungsäußerung

 

 

Ich gehöre zu den Menschen, die der Bundesrepublik wenig Zukunftschancen einräumen. Zu meiner Person:
Jahrgang 1947, Kindheit in Ost und West und wieder in Ost, Kinderheim, drei Berufe, Literatur studiert, etwa 2000 Buchtítel herausgegeben, 34 Jahre "trocken", Lebendspende, GmbH mit 40 Mitarbeitern geführt, aber auch Bücher mit meinem Namen 1,2 Mio sind verkauft worden. 3 x verheiratet, fünf Kinder. Man kann mir also nicht unterstellen, dass ich nicht wüsste, wie das Land "tickt". Nun zu meinem Land.


Das Vertrauen in der Demokratie zerbricht. Ehrlichkeit und Offenheit sind moralisch inakzeptabel geworden. Wer lügt, dementiert und sich spreizt wird wahrgenommen. Die Staatsbürokratie gipfelt darin, dass nur noch servil, devot und auch sonst anheischend die Dinge und Sachverhalte nach OBEN vertreten werden. Das gesamte Regelwerk, dass durch die Flutung des Geldes in die öffentlichen Kassen bedient wird, lässt den Staat maßlos werden.

 

Die Fremdenfeindlichkeit ist durch die Politik erzeugt worden. Der indifferente Multi-Kulti Kurs, der eine frohe sich einende Welt nur sah, hat die Chance für eine vernünftige, aufgeklärte und auch erklärende Information und Politik verpasst.

 

Es ist der Politik dank Pegida usw. gelungen, normale Menschen zu Rassisten und zu kleinen Nazis zu deklarieren. Der Islam gehört zu Deutschland, dass ist der dümmste und gefährlichste Satz seit dem II. Weltkrieg. Es ist nicht zu verstehen, warum er von vernünftigen Menschen nachgeplappert wird. 

 

Der "investigative Journalismus" verachtet die Menschen und bringt sie auf. Politiker und auch Bürger werden von Presseleuten unter suggestiven Generalverdacht gestellt, sobald es für die Quote der Presse (Medien) interessant und profitabel ist.

 

Europa hatte in mehr als tausend Jahren etwa 30 größere Kriege mit mehr als einhundert Millionen Toten "absolviert". Jetzt geht die Politik um des Geldes wegen (Griechenland) wieder in die Spaltung. Ein einiges, großes Europa, natürlich mit Großbritannien, kann nur überleben.

 

Die kommende ökologische Katastrophe muss jetzt schon erkannt und begegnet werden. Dazu gehören Bewuchs, Regulierungen von Wegen und Wasser. Hier hätte die Jugend eine gigantische Aufgabe.

 

Noch einige Sätze:
Das anonyme Internet hetzt und wiegelt die Massen auf (keine Verantwortung) und die fehlende Bildung der Kinder und oft der Eltern macht das Land immer mehr lebensuntüchtiger. Nehmen wir noch die Geburtenrate dazu - die Bundesrepublik hat keine Chance mit herkömmlichen Mitteln und Taten zu überleben.

 

Politik, Anstrengung, Leidensfähigkeit und Lebensfreude entstehen nur durch Entscheidungen, die unattraktiv sind. Sie zu umgehen (leichter Weg) führt die Nation wahrscheinlich in die totale innere Zerrüttung und Leblosigkeit. Das Land ist mit einem von der Sucht zerfressenen Menschen zu vergleichen, der nur mit den Wünschen des Kopfes sich eine Zukunft oder das Überleben vorstellen kann, der aber seinen Leib mißachtet und auch nicht in der Lage ist, Hilfe über Vertrauen anzunehmen. Es lebt sich eklig in Deutschland, wenn man vernünftig und ehrlich ist und gern arbeitet.
Trotzdem, für die Aufrichtigen etwas Spaß in der schönen Welt - Reinhardt

 

 

Nachdenken über eine Talk-Runde im Öffentlich-Rechtlichen 

Das war der Gipfel im Hotel


Ich bin mir ganz sicher, sogar tödlich sicher, der übergroße Teil der Alt-Bundesrepublikaner glaubt tatsächlich, die Amys haben am Weltdesaster Schuld. Es ist historisch gesehen ein Treppen-Witz der Weltgeschichte, dreihundert Jahre haben die Europäer ihre besten Menschen in die Neue Welt getrieben und vertrieben. Die haben sich dort demokratisch organisiert und als Nation legitimiert und auch sonst sich behauptet, während in Europa (allein die Deutschen) in dieser Zeit 13 übernationale Kriege geführt wurden. Es reichen keine 100 Mio Tote. 


Diese Amerikaner haben nach dem 2. Weltkrieg besonders den deutschen "Gutmenschen" schon mehrmals den "Arsch" gerettet.

Wahrscheinlich hat diesen Gutmenschen der ehemaligen Bonner Republik, die ja ein sauberes, gutes und mitunter giftgrünes Deutschland vertreten, der Vordenker Lenin mit seinen Säuberungen, Stalin - auch ein Saubermann, Nikita Grustschow, Walter Ulbricht und auch Herr Honecker gefehlt. Der Wahnsinn einer Diktatur, die auch in der DDR drauf und dran war, einen irrsinnigen Krieg vom Zaun zu brechen, das haben die aus der Bonner Republik nicht mitbekommen. Wir waren die armen Brüder und Schwestern hinter dem "Eisernen" Vorhang. Wir wissen mehr...über Diktaturen. Wir können sie auch fühlen.

Also - es hat auch keiner von diesen ehrenwerten letzten Talk-Show Gästen bei P. bisher begriffen, was es heißt, vielleicht in Russland, in China oder auch in Nordkorea zu leben, um der jeweiligen Ideologie (auf der Gefahr der persönlichen Freiheit und mitunter des Kopfes hin) zu huldigen.

Vielleicht ist eine TALKRUNDE in Phönjang gefällig?  So wie die Ostdeutschen mit der Naivität von Kindern in die Marktwirtschaft gefahren und gegangen (wie Getriebene) sind, so naiv sind die guten Menschen vom Rhein und Donau (besonders die gegen Amerikaner hetzenden Journalisten) darauf eingestellt, Diktaturen vielleicht toll oder interessant zu finden. Sie wollen für andere, eine bessere Welt streiten, weil sie ihre eigene nicht mehr schätzen können.

In der DDR gab es die Salon-Kommunisten, heute gibt es die rheinischen Salon-Bolschiwiki, die sich ständig (doppeldeutig) entrüstet! Sie brauchen nichts mehr für sich zu tun, außer zu reden, um für ihr eigenes Geld zu streiten. Das muss immer konträr sein. Job-Pflege oder Bedürfnis-Harmonisierung. Das ist wie mit der Pflege der Suchtkranken. Wir brauchen die Süchtigen, weil sonst die Jobs der Pflege, Beratung und Entgifter weg wären.

 

Das geht den Medien auch so. Der S. und der S., das sind Magazine von gestern...Woher kenne ich das Wort Magazin eigentlich noch? Richtig, der Russenladen in Halle hatte ein Magazin. Und eine hübsche Zeitschrift gab es im Osten auch "Das Magazin". Die war immer ausverkauft. 


Ich denke, hetzt, spuckt und speit die "Deutsche" Denker-Elite weiter so gegen Obama und Merkel, so stärkt das den Mut von Herrn P. aus Moskau.

Und eines kann ich behaupten. ich kenne diese Leute sehr genau, die durch die Schule der Diktatur gegangen sind. Die werden nicht mit Herrn J. vom Stern usw. über die Gesellschaft und die Führung diskutieren. Wenn Diktatoren könnten (auch der Typ Erdogan, Kim, und der geheimnisvolle P.), wie sie wollten, dann wirklich Gute Nacht - schönes Deutschland und Europa. So ein Schmuddelladen wie die DDR wäre nur noch das kleinste Übel, was übrig bliebe.

Oder -man sollte Diktatoren in die deutschen Talk-Runden einladen. Herr Kim aus NK kann dann darüber reden, was er alles Gutes für sein Volk tut. Einen offen gegen die humanistischen Werte hetzenden Imam hat man schon ausgeifernd  beim Talk-Meister J. zu Wort kommen lassen. 
Gute Nacht kann ich nur sagen, wenn die Vereinigten Staaten von Amerika sich säuerlich weiter von Deutschland abwenden. Der Deutsche Michel stellt sich in seinen Träumen die Vereinigten Staaten von Amerika als ein Land vor, indem nur fette, dumme und militante Sheriffs leben, die ständig Schwarze erschießen. Wollen wir hoffen, das Genosse P. aus Russland unsere Strommühlen für seine Feinde hält und auf ein Maultier angeritten kommt. 

 

Das könnte auch eine medial-aufklärerische Leistung der linken Presse (S., S.) leisten, die den linken Intellektuellen so richtig passt (behaupten) und alle glauben es. Wie kann man heutigen Journalisten nur beibringen, dass die Welt in ihren Köpfen mit dem unmittelbaren, tatsächlichen Wirkungen in der eigentlichen Welt fast gar nichts zu tun hat? 

Sie müssten sich mit Literatur befassen, um das Gefühlte zu begreifen, das sich immer fernab vom Gedachten bewegt. Doch, was hat Ästhetik (im besten Falle Poesie) mit der Quote (in jedem Falle Geld) zu tun? Häßlich wenig. 

 

Inzwischen gibt es einen theoretischen Intellektualismus (anders kann man ihn nicht nennen), der sich sogar mit der Vermutung, Prophylaxe, Ursachen und andere kausale Wirkungen beschäftigt, die behaupten, man hätte die Kriege, die Inquisition,  gar die menschliche Entwicklung schon immer Vorab sehen können und viel Schreckliches verhindern können (Nero und den Brand von Rom zum Beispiel vielleicht). In der Literatur gab es (gibt es) den allwissenden Erzähler. Heute haben wir den (die) allwissenden Journalisten, die den Menschen den Alltag und die Lebensfreude verekeln. Literatur war (ist) immer schön, weil von ihr die Seele erfasst wird. Was macht die moderne Publizistik mit dem "Volk" (und auch mit der Politik), die heute auf das Niveau von bauernschlauen Fangfragen gesunken ist...

 

Das Buch "Genug gegendert" hat einen schweren Weg hinter sich. Aber, es wird sich durchsetzen. Dr. Kubelik hat sich über Jahre bemüht, das "Phänomen" des Genderns, nennen wir es mal so, zu erforschen und zu deuten und dessen schlechte Qualität für die Sprache und somit auch für den Umgang miteinander darzustellen.

Diesem Artikel kann man schon entnehmen, hier ist einer, der sehr kundig und sehr fachlich diese Sprach-Verballhornung kommentiert und auch dessen schlechte Wirkungen mitunter sarkastisch, aber immer analytisch und begründet, kommentiert.

Es können auch kleine Geschichten sein, die Sie hier vorfinden. Ebenso Gedanken, Notate und Berichte. Viel Freude an Ironie und auch Sarkasmus.

Ich war gestern in einer "Bibliothek", in einer kleinen Stadt. Ich sah nur dicke Paperbacks, billigste Literatur vom Inhalt und der Verarbeitung her. Mehr könne man sich nicht leisten, aber die Bürger würden eine Bibliothek wollen, obwohl sie eigentlich kaum oder gar nicht mehr lesen. Wahrscheinlich denken diese Bürger an ihre Kinder, die auch nicht lesen, aber lesen sollten.

Also, ich sehe ein Berufsproblem für Autoren und Verleger, weil die Erzeugung und Verbreitung kreatürlicher Leistungen ständig entwertet wird. Durch:

- unbezahlte Nachnutzung und Nutzung der Urheberrechte,

- die Auflagen und die dingliche Verbreitung keinen kaufmännischen Nutzen mehr erwirtschaften,

- der "investigative" Journalismus zwischen Wahrheiten und Wahrhaftigkeiten "dümpelt" und mit Vermutungen die Fiktion dichterischer Prosa vorweg nimmt und ins Unbedeutende schiebt,

- die Bilder ersetzen die Bildung, bald bilden nur noch die Bilder (Affe - Banane - Hunger, frische Banane, wieder Hunger, Affe bleibt Affe, liest bzw. bildet sich nicht mehr),

- die Publizisten oder auch Reporter genannt bieten "Dokumentationen" auf Klippschulen-Niveau wegen der Quoten an, das Interesse an Prosa und Lyrik erlischt,

- die Lesegewohnheiten (Verortung der Augen mit Blicken auf Buchstaben) als Informationsaufnahme (kognitiver Verstand) nehmen rapide ab, die Belastbarkeit sinkt und somit auch die Anstrengung bzw. eine gesunde "Leidenfähigkeit", die zu Leistungen befähigt,

- die Politik der Kulturminister, die Schulen und Elternhäuser ähneln Experimentier-Einrichtungen, die immer stärker wahl-, regel- und sinnlos Kinder und Jugendliche "beschäftigen", anstelle mit ihnen zu arbeiten und zu lernen...

und andere Gründe.

 

Ich bleibe vorerst bei der Wichtigkeit eines Autors und seinem Werk, dass in keinem Verhältnis in einem wirtschaftlichen Miteinander zum Verleger steht. Jeder Autor bräuchte Kredite (die niemand zahlt), um die Zeit für eine wirklich gute Arbeit finanzieren zu können, jeder Verleger verhungert eigentlich schon vor der Drucklegung und ihm Kredite geben hieße, ihm Geld zu schenken (das macht keine Bank).
WER also, frage ich, soll das Risiko einer Veröffentlichung (durchschnittlich liegt es jetzt unter knapp 3000 Exemplare einer Auflage ALLER Bücher bzw. Buchtitel in Deutschland) tragen?

Zwar macht die DIGITALITÄT auch einiges möglich, sie hat aber ihre Grenzen durch ihre verifizierbare (fast) Unendlichkeit eines Angebotes, dass eben nicht mehr wahrgenommen wird. Schwimmend im Ozean kann man vom Land nur träumen, aber den Boden unter den Füßen gibt es nur theoretisch.
Ja, Qualität, ich weiß. Jeder ist seiner Qualität Schmied. Jetzt gibt es wirklich viele Möglichkeiten, Druck mit und ohne Beratung, Vertrieb ins uferlose Internet...(ich sagte schon, wer nimmt das wahr?) und alle versuchen einen Bissen vom Erfolg zu vereinnahmen, den es einfach nicht gibt.


Eine Vielfalt von Interessen und Menschen müssen zusammen kommen, um einen ERFOLG zu generieren. (Förderung usw.). Jedes 2000 bis 5000 - fache Ms. wird von einem Großverlag erst betreut und ins Lektorat durchgereicht? Es sind eher noch weniger Erfolge. Leicht macht sich Lizenz-Literatur aus "Übersee". Kein Ärger mit dem Autor. Vielleicht mit dem Übersetzer

 

Aber, der Weg zur Literatur, zur guten, führt über Versuche, Maßnahmen, Werkstätten, Unbrauchbares und Brauchbares usw. Es ist ein Jammer, die Deutsche Literatur, wenn es sie überhaupt gibt, besteht aus Interessen, Partikeln, Partizipierung, Streit und Rechthaberei und vor allem, aus enttäuschten Autoren und Verlegern. Jeder will und muss Geld verdienen (Drucker, Buchhändler, Buchbinder, Vertriebler usw. usw.) aber Autoren und Verleger "dürfen" vielleicht nur Geld verdienen. Die Kunst ist frei und brotlos, so wie immer. Um die Krumen wird gekämpft, mit Haken und Ösen, mit Klauen und Krallen, mit Häme und Unverständnis.

 

Es gibt in D. keine Literatur-Kultur, auch keine ordentliche Literaturkritik und auch nicht das Verständnis, für das Wagnis, für das Risiko und für den Mut (weil, Autoren verstehen nichts vom Geschäft und Verleger sind gierig - so ungefähr läuft es hinter der vorgehaltenen Hand). Es kann doch nicht sein, mehr als 90% der Leser haben die Poeten und Dichter an die Publizisten und Journalisten verloren - AUFMERKSAMKEIT!


Die Wahrhaftigkeit (Fiktion, Poesie) hat gegen die Wirklichkeit verloren (Doku, RealTV, Reportage, Sache usw.), wie ich es schon betonte. Das bedeutet, ein Leben ohne Traum, Wunsch, Ideal, Märchen, Freude, Freiheit im Geiste usw., ist nur nützlich, rational, faktisch. Ein Leben, das nicht mehr träumerisch, phantasievoll, ideal ist, hat keinen größeren Wert mehr. Die Ameise (homo faber) hat über die Grille gesiegt (homo ludens) weil nicht das, was gut für uns ist, in der Mitte steht, sondern das, was eben nützlich (kommerziell) ist. Nun nochmals die Überlegung, was nützt es, Autor oder Verleger sein zu wollen (oder auch zu müssen). Kein Mensch braucht ein Buch - aber ohne Buch wären wir wahrscheinlich keine Menschen mehr. Darum ist alles, was uns zum Buch führt, richtig. Der Verstand braucht die Lebendigkeit einer Vorstellung von der Unfertigkeit der Welt, sonst wäre er nicht human... Das schaffen nur die universellen 26 Buchstaben und die zehn Zahlen gemeinsam - oder?
Etwas fassungslos ROCH

 

Wichtige Gedanken zur weltpolitischen Lage aus Friedeburgerhütte, Stadt Gerbstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz.


Vor einiger Zeit habe ich mir einen kleinen Film angesehen, der sich mit dem Stress von Ratten befasst hat. Geschickt und klug wurden die Nager auf die Ernährung gelenkt, packten sie das Problem aber nicht, dass ihnen guttun sollte, so wurden sie bestraft. Mit Entzug. Mir mißfiel diese Dokumentation und ich beschloß, das TV - Gerät zu bestrafen, indem ich die Antenne zog. Ich hielt das keine Woche aus.


Mir fehlten die Nachrichten über Streiks, Regionalkriege, amerikanische Unsitten, politische Skandale und auch die über der deutsche Staatsbürokratie. Mir fehlten die wertenden Stimmen der „Kommentatoren“ der Sender, mir fehlten die Erklärungen der Wie-So Sendungen und besonders der Unsinn, der in den Talkshows geredet wurde. Ich habe auch über den Entzug und die Bestrafung nachgedacht. Zuerst fiel mir nichts Vernünftiges ein. Dann hatte ich es, die Angst, etwas verpasst zu haben, sie trieb mich um. Es ist die Einsamkeit, die daraus entsteht.

 

Mein Gehirn wurde nicht mehr richtig, gut und vor allem normgerecht ernährt. Mit Worten und Bildern. Längst schon war mir der Blick in die Natur abhanden gekommen. Ich hörte auch nicht mehr auf meinen Verstand und auf die Stimmen und Geräusche ringsum schon gar nicht mehr. Es ist ein Desaster, sich einzubilden oder sich einbilden zu müssen, blind und taub zugleich zu sein.

 

Um nicht rückfällig zu werden, kaufte ich mir eine blaue Keramikschale mit hochstehendem Rand. Auf der Kante sitzt eine weiße Maus. Das Köpfchen tief in die Schale gesenkt, ging sie wohl der gedanklichen Vorstellung des Töpfers nach, Milch oder Käse zu finden, die den Boden des Gefäßes zu bedecken scheinen.
Ich schaue nun schon seit Wochen auf die kleine Maus und stelle mir vor, was passieren könnte, spränge sie in die tiefe Schale. Sie würde entweder ersaufen oder kurz über lang darin verhungern. Ein Entkommen scheint mir unmöglich.
Ich überlege nun jeden Tag nach einem zweiten Blick auf die Maus, ob ich nicht doch das Fernsehgerät anstellen sollte. Allein nur der Gedanke, wie eine Ratte zu sein, hält mich zurück und stößt mich davon ab.
 

 

Sonntag, den 22.02.2015.

Endlich, ich werde heute mein "Homepage" ins Netz stellen. So kann sich jeder über meine Tätigkeit informieren. Den Lebenslauf erspare ich mir. So nach und nach wird er sich aus meinen Eintragungen erklären lassen.

Die Vernetzung im eigenen Verstand ist mir wichtiger, als die Tentakeln und Infos in den sozialen Medien, deren Netzwirker, die mich fallowern, twittern, mailen, lenkedin(en) oder sonstwas wollen. Das Wetter, ja, das Wetter. Die Nachbarn arbeiten schon im Garten. Einer hat schon "angegrillt", ich habe ihn angegrinst.
 

Mittwoch, den 24.02.2015.


Schnell weiter am Web-Shop bauen. Weiter mit der Korrektur. Eine Homepage ist so umfangreich. Vorsicht vor Fehlern, kann ich nur sagen. Interessant ist die immer wieder gleiche Entdeckung; der Gesetzgeber legt der Darstellung einer Tätigkeit (ohne tätig zu sein) allein schon soviel Bürokratie auf, dass der Verfasser eines solchen "Auftritts" schon daran scheitern kann. Schlimm ist, die Menschen sind so auf die Staatsbürokratie fixiert, sie können ihren eigentlichen Vorhaben und Tätigkeiten nicht mehr konsequent, qualitätsbelastbar und  effektiv nachgehen.

Ohne eine starke wirtschaftliche Struktur ist eine plan- und sinnvolle Wertschöpfung zum Scheitern verurteilt. Eigentlich wissen das alle und immer mehr flüchten aus der Falle der eigenständigen Tätigkeit in die Geborgenheit der Konzerne, Staatsbetriebe und Verbände. Der Begriff der Zeit heißt nicht Aktion, sondern Atzung. Weniger Kritik und mehr Botmäßigkeit sind die Folgen. Das Land wird insgesamt gleichgültiger, satter und träger.

Das als Morgengruß für heute..

Übermorgen beginnt die Buchmesse in Leipzig. Man kann mich dort anrufen und treffen. Ich bin Gast am Stand der Format Verlagsgesellschaft mbH.

Liebe Tagebuchfreunde, die Messe ist vorbei, der Alltag hat mich wieder. In Ermangelung der Zeit habe ich einen Artikel geschrieben, der vielleicht nicht veröffentlicht wird, darum hier der Text. Da die Messe keine Buchmesse war, sondern eine Publizistenmesse (von 100% Ankündigungen bestanden 95%  aus Beiträgen von Journalisten, Publizisten, Sach-Autoren. Hier mein Text, der eine Anwtort auf einen Beitrag ist, der im Cicero steht. Thema, ein Journalist/ Publizist der Toleranz sucht, hat Angst...:

 

Guten Tag, ich denke, unser Land lebt die Toleranz verzückt und beglückt aus. Jeder auf seine Weise. Es gibt keinen Bereich des gesellschaftlichen Miteinanders mehr, der Tabus, Regeln, Verhalten, Werte - eben die gesamte Spanne der Moral und Ethik, die von uns nicht gebeugt oder entblößt oder neutralisiert wird. Dazu noch das Internet, dessen Vielfalt verwirrend, rechthaberisch, verlogen und anonym ist.
Die Menschen "schlagen" sich auf eine Seite, um sich überhaupt zu "begreifen" oder ein wenig Anwesenheit spüren zu können.
Identität finden Menschen (leider) oft dort vor, wo es ein Für oder ein Gegen gibt, hier die linken Vermummten und dort die rechten Kahlköpfe. Rechts und links, wir wissen es, treffen sich politisch und sind nicht mehr unterscheidbar. Beide Gruppen werfen Steine, Brandflaschen und sie prügeln und schlagen.
Linke und Rechte werden "gemacht". Die Gesellschaft bietet keine guten Wertvorstellungen an, nur stellvertretend der Staat Geldpolitik und -strafen. Das Geld reicht nicht für alle, da kann man drucken, wie man wollte. Ebenso hat die Politik fast 25 Jahre keine ordentliche Einbürgerungs-Alltagspolitik gestaltet, dass hat man eben den "Bodensatz" PEGIDA überlassen. Nun brennt es an allen Ecken und Enden (auch in der Welt). Deutschlands Innenpolitik wird mangelhaft gestaltet (Ländersache), die Außen- und Europapolitik ist wohl Bundessache. Wertvorstellungen, Verhalten, Regeln.
Die Hauptschelte haben die armen, bedauernswerten Journalisten auszuhalten. Auf Quoten- Verzeihung, auf der Jagd nach dem Geld, Honorar, auf der Suche nach der Neuigkeit, die die Neuigkeit davor erfindet, eben die investigativen Journalisten, sie finden alles auf diesem Planeten, was einfachen oder normalen Menschen fehlt, sie finden die Objektivität in der Wahrhaftigkeit. Um es deutlicher zu sagen, die Übertreibung, die suggestive Wahrnehmung - eben das Investigative (Vermutung, Aufdeckung, Möglichkeitsform) schreckt vor keiner Quote zurück. Zuletzt machen Sie sich selbst zum Opfer, weil sie kein Opfer gefunden haben, über das sie berichten. Sie haben Angst? Vor den Rechten? Schauen Sie mal auf Ihre Kollegen. Die stehen todesmutig zwischem dem Feuer im Donezbecken, schußfeste Weste um und haben dazu noch gesprochen! Tatsächlich.


Dazu dieser Internetbrei und noch dazu die Aufreizung durch das Öffentlich-Rechtliche (wieviel Tote, waren Deutsche dabei, was macht Putin?, fliegen wir noch zwei drei Inseln an, eigentlich dürfte dass keiner überlebt haben. Herr Gabriel, könnte es sein, Sie stellten sich nicht der K-Wahl - wohl doch der Hamburger...ehhh, Scholz, ja).
Tut mir leid, es ist keine Häme sondern nur Bedauern, wie Politiker examiert werden, Kriege vermutet werden, das Volk nur mit 15% Wählerstimmen Oberbürgermeister und Landes-Ministerpräsidenten wählt. Es fehlte nicht viel, und ein Herr Jauch (den ich sonst schätze), redet noch mit dem Knopf im Ohr einen Krieg herbei.
Alles, was in Deutschland zur Zeit passiert, gefällt den Amerikanern. Es unterstützt sie bei der These, Deutschland muss kleingehalten werden und darf nie mit dem "Russen" paktieren. Alles, was bei uns passiert, ist Ausdruck dessen, dass wir eine monitär besessene Wirtschaft und Gesellschaft pflegen, die unbarmherzig den einzelnen Menschen kaum oder keine Chance mehr gibt. Die Deutschen lieben die Amerikaner nicht, aber sie singen fast nur in englischer Sprache. Früh - immer, z. B. MoMa ARD.
Unser Verhalten, unser Charakter und unsere Werte werden bestimmt von Gewinnern und Verlierern, von Angepassten und Unangepassten, von sehr Reichen und sehr Armen - alles driftet auseinander. Diese Gesellschaft wird von einem mit Geldforderungen strafenden Staat zusammengehalten, von Richtern, die einzelne Personen in die Folter stressiger Prozesse mehrmals aburteilen lassen (Presse, Klage, Presse, Verfahren, Presse, ev. Urteil, wieder Presse). Ich habe das miterlebt, wie ein Landrat (CDU) von einem Ressortleiter einer Zeitung zur Wahl bis auf 8% durch Vermutungen gebracht wurde (nochmals - CDU, er wurde nicht wiedergewählt).


Die Herren und Damen Publizisten, die letzte Buchmesse in Leipzig war ein Hort der Sachen, Dinge, Informationen, Kommunikation, des Publizismus - aber sie war kein Hort der Poesie, der Dichter oder besser, der Wahrhaftigkeit. Das hat man auch den investigativen Journalismus überlassen.
Unsere Toleranz ist so unendlich gewachsen, dass wir unsere Freiheit nicht mehr fassen und erspüren können. Der Bundespräsident ahnt sie mitunter, wo sie ist, die Freiheit. In dieser regellosen monströsen Durchregelung durch Kapital, Geld, Finanzen ist doch die wichtigste Nachricht (heute auch): Wie steht der DAX? Donnerwetter, es hat sich von den Radikalinskis der Straße nicht beeindrucken lassen. Sauber!


Darum wachsen die Bäume derer, die Werte anbieten. Werte und Anstrengungen bringen Glücksgefühle. In einer Masse zu sein, die rechts oder links marschiert, das tut jungen Leuten gut. Die ahnen vielleicht, es ist falsch was sie tun, aber irgendwann sind sie "erfasst" und gar "besessen".

 

Das haben Religionen und Ideologien und auch Süchte (die Gier zum Beispiel) so an sich. Das kann jeder Sozialarbeiter oder Freiwilliger erklären, der einen Kurs mitgemacht hat. Aber, wir befassen uns gern mit Wirkungen und setzen auf Gegenwirkungen - Ursachen sind uns egal. Man kennt und weiß ja alles, nur, wie Werte und Verhalten gelebt werden, weil es nicht nur eine Sache des Kopfes sondern sogar eher eine Sache des Herzens ist (man kann auch sagen Sozialisierung hin zur Anständigkeit), das weiß man eben nicht.
Heute versteht man unter BILDUNG die Bilder. Wer die Bilder bestimmt, bildet heute. Darunter auch Neonazis, Autonome, Konvertierte. Dagegen stehen die (leider) Angepassten, die sich weniger Sorgen um ihre Zukunft machen müssen. Das sind die, die mit Kerzen gegen Radikale kämpfen, Gebete sprechen und mit der Trillerpfeife für eine höhere Besoldung streiten.


Ich glaube, die Journalisten in Deutschland haben es noch nicht ganz verstanden, worum es wirklich geht: Die Gesellschaft ist massiv und aggresiv gespalten wie noch nie. Eben, weil gelogen, dargestellt, bebildert und gequotet wird, eben, weil es ums Geld geht wie noch nie. Mehr haben wir doch nicht in unserem Land. Können Sie mir sagen, was uns zusammenhält? Sprache - nein, nicht mehr so richtig, innere Einheit - ist für meine Generation fast verloren, Liebe zum Land (Patriotismus) - fehlt, der Friede? - , wir wissen ja gar nicht mehr was das ist, sonst würden wir nicht diesen leichtsinnigen Journalismus dulden.


In der Politik, die ja auch regelrecht und regelmäßig "runtergemacht" wird, wissen das einige Leute. Doch, der Friede bringt keine Quote, kein Geld und er versteht sich von selbst. Wie lange geht das noch? Das werden die Menschen entscheiden, die jetzt noch an den Rändern unserer Gesellschaft leben. Sobald diese die Mitte beherrschen, geht es allen an den Kragen.


Versuchen es mal die verehrten Damen und Herren Publizisten, mal mit Ursachen und Zusammenhängen, die etwas tiefer in den sozialen Alltag greifen und die die Gefühle der Menschen ertasten und aufspüren. Und, ohne Zensur von innen und von außen. Und Ihre Angst? Da können Sie einen anderen Beruf wählen - Schriftsteller zum Beispiel.

 


Freundlich ROCH  

 

 

Sind wir auf den Hund oder die Katze gekommen?

Wir sehen sie überall, wir können uns auch selbst das Bild  vorstellen, der oder die smarten Telefonierer. Wo man geht und steht, wird geredet, mitunter denkt man beim Hinschauen, hier sind Menschen mit Geistern verabredet, denn das Bild des Törrichten oder Tumben, der mit sich selber spricht, das kennen wir schon  lange. Was früher belächelt wurde, kommt uns heute seltsam oder auch merkwürdig vor, der lächelnde und redende Mensch, der durch die Straßen und die Shops geht oder besser, marschiert. So wird über die akustische Wahrnehmung der Verstand trainiert. Neben diesen smarten Telefonierern saugen unsere Augen Bilder auf.  Da gibt es Grafiken, Angebote, Fotos, auch animierte Giffs genannt, die der PC, das Tablet, die Monitoren oder die TV-Bildschirme anbieten.


Wir stellen fest, der moderne Mensch (das ist eigentlich falsch, der Mensch der Informationsgesellschaft) lebt von Worten oder Wortfetzen, von Bildern und Fotos. Ein kluger Mensch würde sagen, das kann mein Hund auch, sogar meine Katze, die hört, sieht und frisst.
Sich über 26 Buchstaben und zehn Zahlen Begriffe, Vorstellungen, Räume, Verhältnisse, Mengen, Vergleiche sich die Welt vorstellen oder „erobern“, das ist nicht mehr „modern“. Bei den Worten Arbeit, Leistung, Rechnen und Lesen trifft man hier und dort sogar auf Distanz. Was passiert da eigentlich mit uns?
Seit ca. 30.000 Jahren versucht der Mensch über Zeichnungen und über die Sprache Mitteilungen und Vorstellungen zu übermitteln. Ebenso versuchte er, inzwischen übers Sammeln und Jagen hinweg gekommen, sich mit Arbeit und über Leistungen zu ernähren.
Die wenigen Buchstaben des Alphabets haben uns in die Lage versetzt, schon mit fünf Buchstaben, wie zum Beispiel mit dem Wort BLATT, sich einen ganzen Wald, unterschiedlichste Baumarten, Schiffsbohlen, Äste, Früchte und sogar Planken oder Chlorophyll vorzustellen. Man sagt dazu, das Lesen und Rechnen entwickelt den kognitiven Verstand, also die Vorstellungskraft. Die bracht man für Räume, Ideen, Verhältnisse in Form von Mengen und mehr.

 

Über 90% des menschlichen Verstandes besteht aus Wiederholungen, also Informationen, die vertieft worden sind, damit man sich die wirklich wichtigen Dinge merken, vorstellen und begreifen  kann. Im Sinne von begreifen (anfassen) mit dem Verstand. Man kann auch sagen, mit den Augen „denken“.
Wir haben mit dem Phänomen zu tun, das wir nur noch Dinge bemerken, sie uns aber nicht mehr merken können. Eine Überfülle an Bildern und ein unsinniger Wortschwall flutet den Verstand, der nichts mehr hergeben kann, nicht, weil er es nicht will, sondern weil er es nicht übt und nichts mehr weiß. Tatsächlich,  das Vertiefen der Welt durch das Denken scheint zu fehlen. Das können nur das Lesen, Schreiben und Rechnen, egal in welcher Sprache der Welt. 
Bildung kommt von Bildern, die man sich erklären kann oder die einem erklärt werden, über Zahlen und Buchstaben. Wie sonst könnten wir Neues entdecken, etwas erfinden oder entwickeln?

 

Wir sind endlich auf den Hund gekommen. Der Hund, der einen Knochen sieht, an der Leine zieht und bellt.  Ich nenne es - aggressives Shopping. Oder, die Katze, sie trägt einen Chip im Ohr, damit man sie digital rufen kann. Mauzi, es gibt Milch. Komm nach Hause, sagt das Kotzophon. 

Sonntag, stürmisches, halbwarmes Wetter. 31. Mai. Ein Tag nach Weltuntergang.

Leipziger Buchmesse 2017

vom 23. bis 26. März

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Stand-Nr. F 314 /Halle 5

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