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ISBN: 978-3-86634-775-5
Umfang: 280 Seiten
Verarbeitung: Paperback
Format: 19,6 cm x 13,8 cm
Nachdem Seti@Home Radiolärm aus dem System Epsilon Eridani empfangen hat, wird 2061 das erste interstellare Schiff dorthin gesandt. Vom Erstkontakt zu einer hochentwickelten Spezies verspricht man sich Technologietransfer und Macht. Bei der Ankunft sind die künstlichen Signale jedoch nicht mehr auffindbar. Das fremde System birgt viele Rätsel, welche die Expedition zu einer wahren Odyssee werden lassen.
Auf Empfehlung eines Freundes hab ich mir sein Exemplar mal ausgeborgt - und verschlungen. Ich bin somit zwar nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, komme dafür aber aus dem Staunen nicht mehr raus! Deshalb gibt es hier auch eine wohlwollende Rezension von mir. Denn mit Köhler haben wir in Deutschland tatsächlich neben Schätzing und Eschbach einen bisher unbekannten Autor, der mindestens genau so gut ist wie die beiden. Ich hoffe wirklich, dass Köhler noch mehr schreibt. Macht echt Lust auf mehr, diese Interstellare Odyssee!rnrnWas mir besonders gefallen hat, waren die zahlreichen kleinen Spitzen zu aktuellen moralisch-politischen Fragen: Vom Klonen bis zur Stammzellenforschung, vom Plädoyer für die bemannte Raumfahrt bis zur Kolonisierung des Weltraums ist alles dabei. Der kurze Dialog über die Messbarkeit des Fortschritts bzw. dem rnEntwicklungsstand einer Zivilisation wäre durchaus auch als Lektüre für Politiker geeignet! Empfehlung: Seiten 45 bis 49. Mein Resume: Ein Roman für Fans richtiger "Science Fiction" (im Sinne von wissenschaftlicher Dichtung), der sie fesseln wird.
ScienceFiction, wie man sie haben will!rnrnEndlich mal SF, die diese Bezeichnung auch verdient! Keine endlosen Phaser-Schlachten, sondern eine spannende wissenschaftlich untermauerte Geschichte. Keine dummen Sprüche über "fremde Galaxien und böse Aliens", sondern fundierte Spekulationen über aktuelle Erkenntnisse in Astronomie, Physik, Archäologie, Biologie, Nanotec und alles was es sonst noch so neues gibt... Macht Spaß, es zu lesen und gleichzeitig dazu zu lernen. Alles ist oft in interessanten Dialogen verpackt. Manchmal geht der Autor sogar auf brennende aktuelle moralische Fragen ein, von deren Antworten sich der Ethikrat ruhig mal eine Scheibe abschneiden sollte!rnAuch wenn es bei so heiklen Themen wie Schwarzen Löchern, Antimaterie oder dem alten Testatment stellenweise ganz schön in die Tiefe geht und die eine oder der andere manche Passagen deshalb vielleicht zwei mal lesen muss - die Spannung hält einen fest. Nachdem das anfängliche Geplänkel wie in jedem anderem Roman vorbei war, hat mich dieses Buch eine Nacht lang nicht mehr los gelassen und ich habe es in einem Zug gelesen. Was will man mehr?rnrnps: Bilder gibt es keine im Buch, dafür aber auf der Website. Sogar mit Sternkarten! > www.interstellare-odyssee.de