Umfang: 81 Seiten
Verarbeitung: Hardcover
In diesem neuen Gedichtband durchwandert Suitbert Hoffmann Landschaften, die er sowohl als Abbild uns umgebender als auch in uns bestehender Räume schildert. Landschaften, die weder vollendet noch vollendbar sind, die sich unaufhörlich wechselseitig durchdringen und in ihrem Wechsel so greifbar wie unbegreiflich sind. Es ist eine bittere und dunkle Wahrheit, die den Autor mit sich zieht, die Wahrheit jenes unaufhaltsamen Wechsels zwischen Verweilen und Verlassen, der sich in der nicht einlösbaren, vergeblichen Liebe zeigt, und in der schwanken Hoffnung auf die beseelte Schönheit des Seins, die – wie es Robert Walsers Gedicht "Der Winter" entnommen ist – in unserem Innern verborgen und geborgen liegt. Und mögen wir auch von der Kahlheit und Kälte der Welt umgeben sein, "wenn’s nur dein Herz nicht ist".