Aber ich schreibe Gedichte

Suitbert Hoffmann

Umfang: 84 Seiten
Verarbeitung: Englisch Broschur

Auf den oft zitierten Satz Th. W. Adornos, dasz es nach Auschwitz keine Gedichte mehr geben könne, antwortet der Arzt und Schriftsteller Suitbert Hoffmann im Titel seines jüngsten Gedichtbandes mit "Aber ich schreibe Gedichte". Er schreibt sie, wie es im Untertitel heiszt, auf der "Suche nach dem verlorenen Klang", nach dem im Unmenschlichen verratenen und verlorenen deutschen Leben und seiner humaneren europäischen Dimension. Suitbert Hoffmann bleibt auf der Suche "nach der Spur im langen Schatten", jenes fatalen Teils deutscher Geschichte, deren Auswirkungen weiterhin unübersehbar bleiben. Er geht der verwischten Spur nach, die, in Gedichten auffindbar, als unausweichliche Reflexion jenes grauenvollen Verlustes im langen Schatten der deutschen Katastrophe nicht verloren gehen darf.

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