Umfang: 272 Seiten
Verarbeitung: Hardcover
Der Schnakenhascher war ein Vaterwort. Für Alexander Liebezeit wird es zum Synonym für den herbeigesehnten Bruder Raul, dem er in seiner Erinnerung versucht, Gestalt und Gesicht zu geben. Seine Zweifel am Sinn seiner Niederschrift steigen in dem Maße, wie ihm die Phantasie immer neue Bilder einer Kindheit vorgaukelt.
In der imaginären Stadt Lulu begegnen den Brüdern Zauberkünstler, Kinderbanden, heimtückische Nähmaschinen und unheimliche Hausmeister.
Der Erzähler erinnert sich an Rituale auf Schulhöfen und in Abrißhäusern, an Ferienreisen in eine Nervenklinik und zu anderen verwunschenen Orten. Doch er muß sich auch der Frage stellen, ob der Bruder nicht nur ein Phantom ist.
Wie er aus seinem inneren Labyrinth herausfinden wird, bleibt bis zum Schluß offen. So ist seine Reise in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, unterbrochen von Abstürzen und Ausflüchten, auch ein aberwitziges Experiment auf der Suche nach sich selbst.
Rezensionen und Pressestimmen zum Buch: