Der Kassensturz

Volker Braun & Zeitgenossen
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herausgegeben von Manfred Jendryschik

Umfang: 169 Seiten
Verarbeitung: Hardcover

Diese drei an Walther von der Vogelweides "Lehen"-Preisung erinnernden und miteinander verknüpften Gedichte Volker Brauns sind auch als Zeugnisse zur Zeitgeschichte zu verstehen.
Thomas Rosenlöcher berichtet in einem Essay, dass Mickel Brauns "Eigentum" "hochgeschätzt" habe, in einem Gespräch mit Christa und Gerhard Wolf begann C. Wolf diesen Text auswendig zu zitieren, Peter Gosse befürwortete außerordentlich, darum/drumherum ein Buch zu machen. Es sind mehr als zwanzig Texte aus diesem Ansinnen geworden. Sie und die exzellenten Bilder bedeutender Grafiker und Maler Mitteldeutschlands erzählen darüber, was macht der einzelne Mensch inmitten der Kräfte der Globalisierung und der Finanzkrise. Ansehnlich, kritisch und umfänglich ist aus drei Gedichten ein Buch geworden. Es liegt nun in einer noblen Aufmachung vor.

Rezensionen und Pressestimmen zum Buch:

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Wilko schreibt: 29.09.2010
Die "Werft" des neuen theaters war so voll, dass einige spät kommende Besucher abgewiesen wurden, wie man hörte. Grund dieser Überfüllung war die Präsentation des soeben beim Projekte-Verlag Cornelius erschienenen Buches "Der Kassensturz" von Volker Braun und Zeitgenossen. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Verleger Reinhardt Cornelius-Hahn führte der Leipziger Dichter Peter Gosse als Moderator das Gespräch mit dem Herausgeber Manfred Jendryschik, dem Grafiker Uwe Pfeifer und Volker Braun.
Uwe Pfeifer suchte und fand eindrucksvolle Worte, als er vor der unverhofften Aufgabe stand, seine dem Buch in einer Sonderausgabe beiliegende Originalgrafik selbst interpretieren zu müssen. Die kleinen Anekdoten, die Manfred Jendryschik erzählte, zeigten dem Publikum, welch guten Griff der Verlag mit ihm als Herausgeber dieses Projektes getan hat. Das Buch, welches sich um drei bedeutende Gedichte Volker Brauns rankt, vereint praktisch ein Who is Who seiner Generation von Dichtern und bildenden Künstlern der ehemaligen DDR - die Zeitgenossen.
Peter Gosse stellte in seiner angenehmen Art Fragen von manchmal bohrender Tiefe, die von den drei Beteiligten dann auch erschöpfend beantwortet wurden. Schließlich kam es noch zur eigentlichen Lesung. Nach drei von Jendryschik, Pfeifer und Gosse gelesenen Texten Brauns trug dieser selbst einen völlig neuen Text vor, einen Auszug aus dem im Buch ebenfalls enthaltenen "Die hellen Haufen".