Der Mann mit dem Ghetto

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Klaus Emmerich und Georg Griensteidl
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Umfang: 295 Seiten

Geschildert wird der eindrucksvolle Lebensweg von Max Bischof während des auslaufenden Kaiser-Wiens im ersten Weltkrieg und danach. Der Wiener Bankier, mit einer Jüdin verheiratet, ist verantwortlich für das Ghetto in Warschau. Diese im wahrsten Sinne des Wortes unglaubliche Geschichte wird von dem Historiker Georg Griensteidl kompetent, nüchtern und doch einfühlsam aufgearbeitet.
Griensteidl, auch ein erfolgreicher Manager, hat als Wissenschaftler die außergewöhnlichen Belastungen menschlichen Zusammenlebens zu einem schauerlichen Mosaik des Bösen zusammengefügt.
Um die Begleitumstände vor und während des Zweiten Weltkriegs in Österreich einigermaßen zu verstehen, schildert Klaus Emmerich, der Journalist, einige der politischen, persönlichen und moralischen Zusammenhänge. Die Handlungsorte Warschau und Wien bilden den symbolträchtigen Hintergrund für einen weiteren Versuch eine heute noch kaum verständliche Vergangenheit begreifen zu lernen.

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